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Eindrücke vom Weihnachtsbasar

Schon beim Betreten der Eingangshalle des Gymnasiums herrscht reges Treiben und der Duft von Punsch und Kuchen steigt mir in die Nase. Eltern eilen zum Infostand, um eine Übersicht der Raumbelegung zu bekommen. Dazwischen freudig aufgeregte Fünftklässler auf der Suche nach Steckdosen für das Waffeleisen. Liebevoll werden die Tische mit weihnachtlichen Servietten gedeckt, um darauf die Angebote der jeweiligen Klasse anzurichten.

Ich entscheide mich erst einmal, mir einen Überblick meines Weges durch das Schulgebäude zu verschaffen und reihe mich in die Elternschaft am Aushang ein. Alsbald starte ich meine Runde durch das Schulhaus zu den einzelnen Klassenzimmern und bin angenehm überrascht, als mein suchender Blick einem älteren Schüler auffällt, der mir sogleich seine Hilfe bei der Klassenzimmersuche anbietet.

Auf dem Weg zum Kunstsaal treffe ich auf Schüler der Q12 mit Ihrer Ausstellung über die Studienfahrt zur Architektur Biennale nach Venedig. Sie zeigen selbst gestaltete Bilderrahmen mit ihren photographischen Künsten. Fotos mit Lochkamera, Eindrücke vom Leben in den Straßen der Stadt und Ausschnitte der Architektur lassen mich innehalten und mit leckerem Muffin und Bruschetta versorgt, klappere ich die weiteren Lehrer auf meiner Liste ab. Guten Gewissens die Jugendlichen bei ihrer Finanzierung des Abi-Balles unterstützt zu haben.

In der Eingangshalle reihen sich Stand an Stand: Die Q11 verkauft leckeren Kuchen, begeisterte Fünftklässler preisen ihre mit den Tutoren selbstgebacken Plätzchen an und eifern um die Wette mit dem Choco-Crossies-Stand der Nachbarklasse. Gleich gegenüber werden selbst gestaltete Weihnachtskarten angeboten. Liebevoll verzierte Schachteln als Geschenkverpackung bieten die Kinder der OGS den Eltern zum Kauf an. Alle Einnahmen sind für die Unterstützung des Nepal-Projektes.

Gleich gegenüber findet man schon erste Weihnachtsgeschenkideen. Das P-Seminar Kosmetik bietet duftende Seifen, Badebomben und schwimmende „Bademuffins“ an. Schon im Schuljahr zuvor haben sie mit der Kräuterpädagogin Dana Weidner und den Chemielehrern Frau Bruns und Frau Schindel begonnen die Seifenherstellung zu verstehen und dann praktisch mit Liebe zum Detail umzusetzen.

Die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars „Grüne Wand“ hoffen auf Einnahmen für die Umsetzung ihres Projektes „Begrünung der Baumeisterhalle“ und verkaufen selbst hergestellte, gebrannte Mandeln, Lebkuchen und hübsch anzuschauende Plätzchenspieße.

Wer nach all den süßen Leckereien lieber etwas Herzhaftes zu sich nimmt, trifft in der Baumeisterhalle auf selbst gebackenes Brot wahlweise mit Kräuterbutter oder Kräuterquark aus eigener Herstellung. Lustige Wiesenmäuse aus Brennesseln im Bierteig runden das tolle Angebot ab.

Interessante Gespräche am Nepalstand lassen mich einen kurzen Einblick in die Erlebnisse der Schüler bei ihrer Reise in das ferne Land bekommen. Sie berichten von der Lophelling-Schule und ihren Begegnungen mit den tibetischen Flüchtlingskindern. Mit dem Verkauf von Mützen, Socken, Geldbeuteln und den lustig anzusehenden Tier-Kerzenständern einer 5. Klasse versuchen sie, diese Schule zu unterstützen. Sogar zum monatlich stattfindenden Nepal-Strick-Club, der Mützen, Socken und weitere warme Kleidungsstücke für die Kinder der Partnerschule auf fast 4000 m Höhe herstellt, werde ich eingeladen.

Es war angenehm bereichernd mit den Schülern verschiedenster Altersstufen in Gesprächen in Kontakt zu kommen und einen Eindruck vom Leben in der Schule zu erhaschen, abseits vom Lernstress und der Hektik des eigenen Alltags. Für mich war es ein schöner Nachmittag, der mich immer wieder zwischen den Gesprächen mit den Lehrern kurz innehalten ließ.

Die Begeisterung aller Schüler für ihr Tun und das intensive Zusammenwirken ist Ausdruck einer gelungenen Schulgemeinschaft.

Die im Anschluss stattfindende Klassenelternsprecherversammlung rundet den oben genannten Eindruck am Abend ab. Der sehr offene und wertschätzende Austausch zu aktuellen und wiederkehrenden Problemen mit Schulleitung, Klassenelternsprechern und dem Elternbeirat, zeigt mir das wirkliche Bemühen zum Wohle aller im Sinne einer guten Erziehungspartnerschaft.

Herzlichen Dank an Herrn Dr. Deger und Frau Kolbeck für ihr freiwilliges Engagement zu dieser gemeinsamen Aussprache.

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